Mehr machen als nötig ist

Mehr machen als nötig

Du musst aufstehen, mir Kaffee und meinen Shake machen, war das Erste, was ich heute noch vor dem Aufschlagen meiner Augen hörte – meine Freundin war spät dran.

Als liebender Freund

Mein ich hätte heute liegen bleiben können, wurde von ihr mit einem Lächeln und dem Satz als liebender Freund stehst du natürlich gern auf augenzwinkernd beantwortet.

Sie hatte recht, ich bin gern aufgestanden, stellte Kaffee und Shake auf den Tisch und setzte mich mit einem eigenen Pott ins Wohnzimmer.

Nachdem sie das Frühstück eilig beendet hatte und dabei war, zurück ins Bad zu stürmen, rief sie kannst du mir bitte ein Käsebrot machen und eine halbe Zitrone für mein Wasser schneiden?

Denken und sorgen

Als ich das Brot belegte und die Zitrone schnitt, dachte ich daran, wie sehr sie Wassermelone mag, erst recht bei den derzeitig fast tropischen Temperaturen.

Während ich die Melone in mundgerechte Stücke schnitt und in eine Lunchbox legte, erinnerte ich mich daran, wie sehr ich mich über Selbstgemachtes freue.

Du hast mir Melone geschnitten! Ihre Augen strahlten und sie lächelte während Sie mir, mich küssend, um den Hals fiel. Ich dachte, darüber könntest du dich freuen, sagte ich lachend.

Aus Kleinem entsteht Großes

Etwas später ging ich einkaufen, brachte ihr ein paar Dinge mit, von denen ich wusste, dass sie ihr den Feierabend versüßen würden und schickte ihr ein Foto davon.

Ein Smiley mit Herzen in den Augen war die Antwort. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit hatte ich dafür gesorgt, dass sie sich den ganzen Tag auf den Feierabend und zu Hause freuen würde.

Einen weiteren Pott Kaffee in der Hand ging ich meine Mails durch. Darunter war eine von der Stiftung Gute-Tat. Ich öffnete den Newsletter und las:

„Alles Große in dieser Welt entsteht dort, wo jemand mehr tut, als er tun muss.“
Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer

Wow, stellt euch das mal vor – alle auf der Welt tun mehr für ihre Mitmenschen, als sie müssen. Das wäre #meineWelt.

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